Was jetzt? Business oder Mamas?

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In den vergangenen Wochen gab es immer wieder viele wertvolle Gespräche und Diskussionen mit und rund um die Business-Mamas. Dabei ist auch immer wieder der Name, die Bezeichnung „Business-Mamas“ diskutiert worden. Provozieren wir mit diesem Namen nicht ein Reduzierung des Netzwerkens auf Windel-Spielplatz-Diskussionen und geben unserem Business damit zu wenig Beachtung.
Da gibt es eine klare Haltung von mir: Wir Business-Mamas sind Business-Mamas. Unser Leben besteht aus Job und Kind oder Kindern. Das ist einerseits unser USP, andrerseits unser tägliches Tun. Petra Ruprechter-Grofe hat dazu ein spannendes Buch „Mütter im Spagat“ geschrieben, zu dem Ihr einen eigenen Artikel findet.
Wie viel Gewicht wir unserem Business geben, welchen Raum wir unseren Kindern, unserer Familie einräumen, das ist Entscheidung jeder einzelnen von uns – und wird sich über die Jahre wohl auch bei jeder Business-Mama ändern – mal haben wir intensive Berufzeiten, mal sind unsere Betreuungszeiten aufwendiger.
Und ich kann es keinem und keiner abnehmen, die mit der Bezeichnung Business-Mama etwa zu viel Gewicht auf Mama oder zu viel Gewicht bezogen sieht. Die Interpretation der Gewichtung liegt im Auge der Betrachterin.
Ich kann nur allen raten, die ein Business haben und Mama sind – lasst euch ein auf diese Bereiche, lebt diese Dualität, diesen Spagat voll Freude, mit all ihren Herausforderungen und bildet Seilschaften, geht gemeinsame Wege. Und bringt euch ins Netzwerk ein. Wie viel Business und wie viel Mama ihr ins Netzwerk bringt ist Eure Entscheidung und Euer Anliegen.
Alle, die mich persönlich kennen wissen, dass mir mein Business ein großes Anliegen ist, dass ich Professionalisierung anstrebe, dass ich ein Business aufbaue, mit dem ich gut zum Familieneinkommen beitragen kann, mit dem wir gut leben können. Aber die wissen auch, dass mir das Wohl meiner Kinder über allem steht.
Das wissen auch meine Kinder. Sie sind bereit für mein Business zurückzustecken – aber wenn es hart auf hart geht, gehen die Kinder vor. So ging es mir als mein jüngster Sohn am Morgen des Kindergartensommerfestes, bei dem ich nicht dabei sein konnte, weil mir alle Vertretungsoptionen abgesagt haben, so rebellierte, dass ich meinen Laden halt einen Vormittag nicht aufsperren konnte, weil er mich unbedingt bei seinem letzten Kindergartenfest vor der Schule dabei haben wollte. Meine Kunden und Kundinnen? Die haben sich gefreut, haben mir gratuliert zu dieser Entscheidung und sind ein Stück fester mit mir und meinem Buch-Café zusammengewachsen.
Also, liebe Business-Mamas – wir sind nun mal beides und stolz darauf!
Und DU, du bist Business-Mama und noch nicht im Netzwerk der Business-Mamas – dann komm, melde Dich an, trag Dein Profil ein, nimm Kontakt mit uns auf und werde eine von uns! Wir freuen uns auf Dich!

Mag. Manuela Grabherr-Gappmayer MSc
www.business-mamas.at
www.dasbuchcafe.at
 

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